Beate Bergau: Quirin. Schwerter der Prophezeiung

Fantasy-Roman

 

Quirin ist ein weiser, alter Magier, der am Fuße des Berges Windfürst lebt. Manche Menschen behaupten, er sei schon über 200 Jahre alt. Quirin hütet eine alte Prophezeiung, die Krieg und Unheil voraussagt. Nur er weiß, wie zwei magische Schwerter den Weg aus der drohenden Dunkelheit weisen können.

Das erste Schwert ist im Besitz der elbischen Kriegerin Syrina, die seit ihrer Kindheit von Visionen geplagt wird und die Gabe der Magie und des Sehens in sich trägt. Das zweite Schwert hütet Ubald, ein starker und unerschrockener Krieger der Sandläufer.

Ihr gemeinsamer Weg führt die beiden Auserwählten nicht ganz freiwillig zusammen. Um die verschollenen Relikte aus alten Zeiten zu finden, die den Frieden zwischen den verfeindeten Völkern bringen können, müssen sie wohl oder übel zusammenhalten. Es gilt, gegen Verrat und Magie anzutreten, denn jemand ist ihnen stets auf den Fersen, um die Erfüllung der Prophezeiung zu verhindern. Doch da erhalten die Auserwählten unerwartete Unterstützung …

 

Beate Bergau präsentiert mit ihrem Debüt einen spannenden Fantasyroman über Magie, Macht, Abenteuer und Freundschaft.

 

ISBN 978-3-940853-08-0
Paperback, 390 Seiten
EUR 14,90

 

ISBN 978-3-940853-09-7
Hardcover, 390 Seiten
EUR 29,90

 

 

Rezension auf booknews.npage.de

 

Berge, Wälder und fremdartige Völker bestimmen die Handlungsorte in diesem Debüt-Roman von Beate Bergau. Wenngleich im Genre Fantasy eingeordnet, stellt sich die Umgebung zwar in einigen Bereichen magisch, für den Leser jedoch recht weltlich dar. Quirin ist ein alter Magier und hütet einen Teil einer alten Prophezeiung, in der es um Kriege und großes Unglück geht. Der zweite Teil der Prophezeiung befindet sich in den Händen eines geheimnisvollen und sehr mächtigen Widersachers.

Eine junge Eiselbin mit Namen Syrina, die von frühester Kindheit an Visionen erlebt, gilt als die Auserwählte. In ihrem Schwert befinden sich Runen, die allein jedoch unvollständig sind. Das zweite Schwert der Prophezeiung gehört einem Krieger der Sandläufer. Ihm ist es bestimmt, die Eiselbin auf ihrem Weg zu begleiten, ohne in Erscheinung zu treten. Falls sie ihre Vorbestimmung nicht erfüllt, soll er sie töten. Auch auf seinem Schwert sind Runen, die die Zeichen auf Syrinas Schwert ergänzen sollen. Quirin ist der Einzige, der in der Lage ist, die Runen zu deuten. Dorthin führt also Syrinas erster Weg, nicht ahnend, dass Ubald ihr folgt.

Unvorhersehbare Umstände führen dazu, dass die beiden Auserwählten, von denen die alte Prophezeiung spricht, früher aufeinandertreffen. Sie sind sich zugetan und Ubald, der Sandkrieger, weiß, dass er niemals in der Lage sein würde, Syrina etwas anzutun. Eine Magierin mit Namen Dyveke greift ebenfalls in das Geschehen ein. Sie scheint in enger Verbindung zu Quirin zu stehen. Auch sie hat nur eines im Sinn: Der Eiselbin und dem Sandkrieger den Weg zu ebnen, damit sich die Prophezeiung erfüllen und Leid und Unheil von den Völkern abgewendet werden kann.

Dämonen und Ungeheuer und die Schwarze Magie von Quirins Widersacher machen es ihnen schwer, den vorgezeichneten Weg zu gehen. Wölfe, eigentlich Feinde der Menschen, entpuppen sich als hilfreiche Unterstützung auf einem Weg, der ins absolut ungewisse führt. Immer wieder tauchen neue Fragmente der Prophezeiung auf, die den Auserwählten den Weg weisen sollen. Wird es ihnen gelingen, die Hindernisse zu überwinden, die sich vor ihnen auftürmen? Alle dunklen Mächte scheinen gegen sie zu sein und der Ausgang, der bestimmend für das Schicksal aller Völker sein wird, ist ungewiss.

Beate Bergau legt mit „Quirin – Die Schwerter der Prophezeiung“ ihren Fantasy-Debüt-Roman vor. Sie nimmt die Leser mit auf die gefahrvolle Wanderung durch Wälder, Städte und Höhlen mit ungeahnten Gefahren, die die Eiselbin und der Sandkrieger überwinden müssen. Es gelingt ihr, einen Spannungsbogen zu erzeugen, der zu fesseln vermag. Kenner der Fantasy-Szene werden vielleicht das absolut Fantastische in diesem Roman vermissen, aber es ist eine spannende und gefällig inszenierte Geschichte, die besonders Menschen, die dem Genre an sich nicht so zugetan sein mögen, Fantasy zugänglich machen wird.

© Renate Behr, Januar 2011

 

Rezension auf webcritics.de

 

Der 384 Seiten umfassende Fantasyroman "Quirin - Die Schwerter der Prophezeiung" von Beate Bergau ist im Ventura Verlag als erster Band einer geplanten Fortsetzungsgeschichte erschienen und kann sowohl als Taschenbuch und als gebundene Ausgabe erworben werden.

 

Zum Inhalt:

 

Eine alte Prophzeiung sagt Unheil und Krieg voraus, was nur von den Trägern der zwei magischen Schwerter abgewendet werden kann. Diese sind die Eiselbin und Kriegerin Syrina, die seit ihrer Kindheit von Visionen geplagt wird und die Gabe der Magie und des Sehens in sich trägt, und Ubald, ein Krieger der Sandläufer. Sie wurden beide seit ihrer Kindheit für diese Aufgabe vorbereitet und ausgebildet.

 

Zu ihnen trifft die Zauberin Dyveke. Sie ist die Tochter des alten und weisen Magiers Quirin, der am Fuße des Berges Windfürst lebt und einen Teil der Prophezeiung hütet.

 

Die drei Auserwählten müssen sich gegen riesige Schlangen und Dämonen wehren, den bösartige Zauberer Ehm bezwingen und Naturgewalten und verzauberte Höhlenmenschen bekämpfen. Alles droht in Chaos und Gewalt zu versinken, wenn sie nicht die verschollenen Relikte aus alten Zeiten wiederfinden, die den Frieden zwischen den verfeindeten Völkern bringen können...

 

Am Ende des Buches findet der Leser noch eine kleine Kunde der Zaubersprüche.

 

Der Einband ist ansprechend. Die Idee der Geschichte klingt sehr gut - Eiselben, Magier, Menschenkrieger und Wölfe - das ergibt eine gute Mischung und trotzdem kann die Handlung nicht immer fesseln. In der Ausführung ist der Roman eher einfach und gradlinig gehalten und die Figuren bleiben flach, wie auch einfach. Es gibt zwar ansatzweise mehrere Handlungsstränge, doch diese sind zu wenig aufgegliedert. Der Fantasyfreund würde sich auch fatasievollere Gegner wünschen. Trotzdem entbehrt der Roman nicht einer gewissen Spannung und ist für Einsteiger in dieses Genre gewiss lesenswert. Man kann hoffen, dass der nächste Band mehr Tiefe zeigt.

© Matthias Gebhardt

 

Link zum Originaltext:

http://webcritics.de/page/book.php?id=4265

 

 

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