Kaltes Herz

11.11.11

Heidi Tripp:
Kaltes Herz

Das Leben ist schön für Azrael Kasparoff, denn er vergnügt sich als Casanova in der Berliner High-Society. Kein Mensch weiß, dass der Boulevard-Reporter unfreiwillig in einen Unsterblichen verwandelt wurde und ein delikates Doppelleben führt, um sein Verlangen nach Blut zu stillen.

Miro hat einen angeborenen Herzfehler und steht auf der Schwelle des Todes, als sie zu ihrer besten Freundin Susi nach Berlin flüchtet. Sie soll jede Aufregung vermeiden, doch ihr Ex-Freund hat ihr verräterisch das Herz gebrochen.

Weder Azrael noch Miro ahnen, dass sich ihre Wege nicht zufällig kreuzen, denn hinter den Kulissen zieht der mächtige, unsterbliche Wächter Gabriel die Fäden. Seit Miros Geburt hat er ohne ihr Wissen seine rabenschwarzen Schwingen über ihr ausgebreitet und manipuliert geschickt ihr Umfeld. Gabriel plant, Miro in eine Unsterbliche verwandeln zu lassen.

Azrael verliebt sich in die sterbende Frau, weil ihr holpriger Herzschlag ihn magisch anzieht. Plötzlich geraten beide in einen Strudel von Ereignissen, auf die sie zunächst keinen Einfluss haben.

ISBN 978-3-940853-12-7
Roman (Urban Fantasy)
Paperback, 550 Seiten
EUR 15,90

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Kaltes Herz von Heidi Tripp

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Azrael jagte die verschneite Kiesauffahrt hoch. Die Steinchen flogen wie wattierte Geschosse durch die Nacht, als Azrael die Gestalt des Nordmanns in der geöffneten Eingangstür im Gegenlicht entdeckte. In rasender Geschwindigkeit parkte er den Porsche, hob Miro heraus und rannte auf Ronan zu. Der Krieger blickte sich skeptisch um, doch das irritierte Azrael nicht einmal. Der Wahnsinn nagte an seinem Verstand.

»Sie stirbt! Sie stirbt«, schrie er fassungslos.
»Ich weiß«, erwiderte Ronan gelassen. »Wo ist ihr Wächter?«
»Was?« Azrael konnte nicht klar denken, er presste Miro enger an seine Brust und konnte ihr Herz kaum noch hören.
»Wo ist ihr Wächter?«, wiederholte Ronan gereizt seine Frage.
»Keine Ahnung!« Azrael drehte sich verzweifelt im Kreis.
»Ist er euch gefolgt?«
»Keine Ahnung! Ich habe ihn nicht gesehen!«, schrie der Unsterbliche hilflos.
»Ach, Azrael. Was machst du nur?«
»Bitte Ronan, nicht jetzt! Sie stirbt, verdammt noch mal!«

 

 

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